Die 10 wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel: eine Übersicht!

Bild: (c)Diana Vyshniakova /stock.adobe.com

Gesundheitsbewusste Menschen wissen, dass eine ausgewogene Ernährung das A und O für ein gesundes Leben ist. Doch manchmal reicht die Aufnahme von Nährstoffen durch die Nahrung allein nicht aus, um den Bedarf des Körpers zu decken. In diesen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Doch Nahrungsergänzungsmittel gibt es wie Sand am Meer. Deshalb haben wir eine schnelle und praktische Übersicht gestaltet.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die 10 wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel vor und beantworten die wichtigsten Fragen:

  • Was ist es?
  • Wann soll man es einnehmen?
  • Wann soll man es nicht einnehmen?
  1. Vitamin D:

Keine Produkte gefunden.

  1. Vitamin B12:

  • Was ist es? Ein Vitamin, das für die Blutbildung und die Funktion des Nervensystems wichtig ist.
  • Wann soll man es einnehmen? Veganer und Vegetarier haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel, da dieses Vitamin hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Überempfindlichkeit gegen Cobalamin (Vitamin B12). Einen ausführlichen Artikel zu Vitamin B findest du hier. 

Auch interessant: Vitamin A: Für gute Augen und schöne Haut

  1. Omega-3-Fettsäuren:

  • Was sind es? Essenzielle Fettsäuren, die für die Gesundheit von Herz, Gehirn und Augen wichtig sind.
  • Wann soll man sie einnehmen? Bei einer Ernährung, die wenig fetten Fisch enthält.
  • Wann soll man sie nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Blutungsneigung.

Keine Produkte gefunden.

Auch interessant: Vitamin C, das Powervitamin für das Immunsystem

  1. Magnesium:

  • Was ist es? Ein Mineral, das für die Funktion von Muskeln und Nerven wichtig ist.
  • Wann soll man es einnehmen? Bei Stress, Muskelkrämpfen oder Schlafstörungen.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Nierenschwäche.
  1. Eisen:

  • Was ist es? Ein Mineral, das für die Blutbildung wichtig ist.
  • Wann soll man es einnehmen? Bei Eisenmangel, z. B. bei Menstruationsbeschwerden oder Schwangerschaft.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit).
  1. Probiotika:

  • Was sind sie? Lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen.
  • Wann soll man sie einnehmen? Nach einer Antibiotikatherapie, bei Durchfall oder Verstopfung.
  • Wann soll man sie nicht einnehmen? Bei einem geschwächten Immunsystem.
  1. Coenzym Q10:

  • Was ist es? Ein Coenzym, das für die Energiegewinnung in den Zellen wichtig ist.
  • Wann soll man es einnehmen? Ab dem 40. Lebensjahr, da die körpereigene Produktion von Coenzym Q10 mit dem Alter abnimmt.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Schwangerschaft oder Stillzeit.
  1. Curcumin:

  • Was ist es? Ein sekundärer Pflanzenstoff aus Kurkuma, der entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften hat.
  • Wann soll man es einnehmen? Bei entzündlichen Erkrankungen, z. B. Arthritis oder Rheuma.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Gallensteinerkrankung.

Keine Produkte gefunden.

  1. Ashwagandha:

  • Was ist es? Ein adaptogenes Kraut, das Stress abbauen und die Schlafqualität verbessern kann.
  • Wann soll man es einnehmen? Bei Stress, Angst oder Schlafstörungen.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einer bestehenden Autoimmunerkrankung.
  1. Ginseng:

  • Was ist es? Eine Heilpflanze, die die Energie und Konzentration verbessern kann.
  • Wann soll man es einnehmen? Bei Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder stressbedingter Erschöpfung.
  • Wann soll man es nicht einnehmen? Bei einem bestehenden Bluthochdruck.

Fazit:

Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein. Bevor man dazu greift, sollte man allerdings mit einem Ärztin bzw. einem Arzt darüber sprechen und sich beraten lassen.



Avatar-Foto

Verfasst von Redaktion

Hajo arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).